Rennräder sind wie Frauen ...
... sie verraten nur ungern Ihr Gewicht. Und wenn,
dann wird auch schon mal ein bisschen gemogelt.
Das Gewicht des Rades ist für viele ein wichtiger
Faktor bei der Kaufentscheidung. Das Thema ist jedoch
schwieriger, als es auf den ersten Blick den Anschein
hat.
Viele Hersteller hüllen sich in Schweigen,
wenn es um das Gewicht Ihrer Räder geht.
Wenn es eine Gewichtsangabe gibt, so kann man
davon ausgehen, dass sich diese auf den kleinsten lieferbaren
Rahmen, und die teuerste (weil leichteste) Ausstattung
bezieht.
Wichtig: Da wir aus diesen Gründen das
Gewicht vieler Räder einfach nicht ermitteln können,
wird dem Gewicht bei der Berechnung des Ergebnisses
auch nicht die Bedeutung gegeben, die es für viele
bei der Kaufentscheidung tatsächlich hat. Wir bitten
dafür um Verständnis.
Weniger ist mehr ...
... und zwar vor allem beim Preis. Wenn man beim Gewicht
sparen will, kann das ganz schön ins Geld gehen.
Wenn man nicht gerade ein Rad aus der aller untersten
Preiskategorie wählt, haben heute jedoch fast
alle Rennräder schon unter 10 kg.
Auch Räder mit unter 9 kg bekommt man heute
schon zu einigermaßen erschwinglichen Preisen.
Um 1.500 Euro kann man da schon etwas passendes finden.
Richtig teuer wird es dann aber, wenn man ein
Rad mit weniger als 8 kg sein Eigen nennen möchte.
Um das zu erreichen, werden in der Regel sehr teuere
Leicht-Bauteile und Top-Komponenten an sehr leichten
(und damit teuren) Rahmen verbaut. Das kann dann schon
ganz ordentlich ins Geld gehen.
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